In den Wechseljahren gesund ernähren

Das Frühjahr ist nun da und alles erwacht zu neuem Leben. Der Jahreslauf nimmt keine Rücksicht auf Stimmungsschwankungen, Gefühlswallungen, Wechseljahresbeschwerden oder sonstige Symptome. Frühjahrsmüdigkeit macht sich bei vielen Menschen bemerkbar, nicht nur bei Frauen in den Wechseljahren.  Doch das Frühjahr bringt auch neue Kraft und Schwung. Die Natur erwacht und das Leben beginnt wieder von vorne. Viele Menschen leiden in dieser wundervollen Jahreszeit auch an Allergien.

Das Leben erwacht, wohin man schaut.
Der Frühling erfüllt uns mit Schwung und wir erwachen zu neuem Leben.

Wohin man den Blick auch wendet, es wird grün und alles beginnt zu blühen.

Wenn die Tage wärmer werden erscheinen die Menschen fröhlicher und es zieht alle nach draußen. Viele nützen diese herrliche Zeit der ersten kräftigen Sonnenstrahlen und belagern regelrecht die Straßencafes. Andere erledigen kraftvoll ihren „Frühjahrsputz“. Wieder andere beschäftigen sich mit Fastenkuren, wollen abnehmen oder beginnen Sport zu treiben. Um sich gesund zu erhalten beginnen viele zu laufen, zu joggen, zu walken oder zu radeln, alles was sich eben im Freien unternehmen lässt.

Die Sonne hat bereits richtig Kraft und hilft unserem Körper bei der Herstellung von Vitamin D.

Vitamin D ist für Wohlbefinden wichtiger als bisher angenommen.
Bewegung unter freiem Himmel ist entspannend und gesund.

Die ein oder andere Schönheitsanwendung wird ausprobiert. Den Körper von innen säubern ist ein großes Thema, das oftmals einhergeht mit einer Fastenkur. Aber nicht jeder hat auch Lust auf eine Fastenkur, egal welcher Art. Denn eine Fastenkur ist immer mit Aufwand verbunden.

Doch was kann ich tun um mein Wohlbefinden zu steigern ohne einen übermäßigen Aufwand zu betreiben? Das alles gilt nicht nur für Frauen in den Wechseljahren, doch in der Zeit des Wechsels sind Körper und Psyche sehr belastet.

Es gibt Kleinigkeiten, die sich in das tägliche Leben einbauen lassen. Bewegung, Essen, Schlafen oder auch nur Atmen.
Essen müssen und wollen wir immer. Im Grunde ist es sehr einfach, denn die Natur gibt uns vor was wir brauchen, genauso wie wir die Jahreszeiten mit allen Höhen und Tiefen durchleben.

Passend zu einer Frühjahrskur wächst der Bärlauch, ein phantastisches Wildgemüse. Bärlauch gibt Kraft und setzt Energieimpulse. Frauen in den Wechseljahren sollten sich dieses Gemüse gönnen. Es ist nur eine kurze Zeitspanne in der Bärlauch wächst. Aber es ist auch genau die Zeit im Frühjahr in der es Sinn macht diese herrlich leicht nach Knoblauch schmeckenden Blätter zu genießen. Allein der Anblick der hellgrünen Bärlauchblätter lässt die Sinne erwachen.

Bärlauch wirkt stärkend
Der Bärlauch gibt Kraft und reinigt den Körper. Dadurch fühlt man sich gut, nicht nur in den Wechseljahren.

Mit der richtigen Ernährung ins Frühjahr und durch die Wechseljahre. Alles was vor den Wechseljahren gesund und richtig war, ist jetzt besonders wichtig. Mit einer gesunden Ernährung kann ich viel erreichen.

Der Bärlauch (Allium ursinum) wirkt blutreinigend und sorgt für eine Entschlackung des Körpers. Bärlauch reinigt Magen und Darm und wirkt somit gegen schädliche Bakterien im Darm. Die Durchblutung wird verbessert und sogar der Cholesterinspiegel soll gesenkt werden.

Ein weiterer großer Vorteil des Bärlauchs ist sein hoher Eisengehalt. Der Eisengehalt des Bärlauchs soll ca. zwanzigmal so hoch sein wie der Gehalt von Eisen  im Knoblauch. Die Pflanze scheint ein Alleskönner zu sein und wird vielseitig verwendet.

Der große Nachteil des Bärlauchs ist seine Haltbarkeit, denn nur frisch zubereitet entwickelt er seine volle Wirkungskraft.

Kaum ist die Bärlauchzeit vorüber beginnt ein weiteres Wunderkraut sich zu entwickeln.

Die BRENNNESSEL (Urtica dioica).
Wie auch der Bärlauch steckt die Brennnessel voller wertvoller Stoffe. Die Brennnessel ist ein Wildkraut mit einer langen Geschichte.

Das Kraut enthält Proteine, Vitamine und ist reich an Mineralstoffen.
Die Brennnessel ist eine hochangesehene Heilpflanze und die steckt voller wertvoller Inhaltsstoffe.

Die Brennnessel kann vielseitig genutzt werden.

Der Geschmack der Brennnessel ist nicht aufdringlich. Sie schmeckt angenehm nach Wildkräutern.

Richtig ernähren in den Wechseljahren

Natürlich wissen wir alle, dass eine ausgewogene und fettreduzierte Ernährung mit den richtigen Vitaminen und Ballaststoffen wichtig für uns ist. Das wirkt sich erheblich auf unser Wohlbefinden aus.

Doch im Alltag all die Aspekte zu berücksichtigen fällt oft schwer. Beginnt man sich mit der Materie auseinanderzusetzen bemerkt man, dass das Thema viel weitreichender ist, als man bisher angenommen hat.

Denn hinter den Vitaminen und Ballaststoffen stecken noch viele andere Aspekte. Fühlt sich nicht das Gefühl, etwas Gesundes gegessen zu haben einfach gut an? Ein Salatkopf aus biologischen Anbau, oder Tomaten die echte Sonne genossen haben statt Chemie und Düngemittel.

Tomatenvielfalt
Viele verschiedene Arten von sonnengereiften Tomaten aus eigenem Anbau – eine absolute Köstlichkeit!

Noch schwieriger wird es bei Fleisch. Welches Fleisch und wieviel soll ich davon essen? Fisch, Schwein, Rind, Pute oder vielleicht Lamm? Oder gar kein Fleisch?

Man kommt vom Hundertsten in Tausendste und hat erst die Spitze des Eisberges erreicht.

Wenn wir uns der ernsthaften Frage stellen, wie das, was wir da zu uns nehmen, eigentlich hergestellt wurde, dann kommen wir ins „Grübeln“. Was wissen wir denn? Diese Frage lässt sich mit der philosophischen Erkenntnis frei nach Sokrates kommentieren: „Da ich weiß, dass ich nichts weiß, weiß ich mehr als die die nicht wissen, dass sie nichts wissen.“

Wie und wo wurde unser Gemüse und Obst angebaut? In den meisten Fällen wissen wir es nicht! Wie wurden die Tiere, die wir am Ende essen gehalten? Hatten sie ein lebenswertes Leben? Oder haben sie bis zum Ende gelitten? Haben wir jemals ein Tier zuvor gesehen? Unter welchen Bedingungen werden die Tiere gehalten? Wir müssen zugeben, wir haben es nicht überprüft und wissen es auch nicht!

Und dieses Nichtwissen fühlt sich nicht gut an.

Wurden die Produkte möglicherweise genmanipuliert oder werden durch Antibiotikum Zugabe im Futter der Tiere Antibiotikarestistenzen beim Menschen erzeugt. Fragen über Fragen und niemand weiß wirklich darüber Bescheid.

Wie soll ich mich verhalten und an was kann ich erkennen welche Lebensmittel wirklich gute Lebensmittel sind?

Welche Rolle spielen Tiere in der Landwirtschaft und wie werden sie gefüttert?

Wie bei allen Betreibern müssen auch Landwirtschaftliche Betriebe  knallhart rechnen und alle Aspekte gegeneinander abwägen. Der Preis den unsere kapitalistische Marktwirtschaft fordert ist hoch.

„Einfachfütterung versus Maximalfütterung

Bei der Ferkelaufzucht können verschiedene Fütterungsstrategien zum Einsatz kommen. Hierbei stehen vor allem Betriebswirtschaftliche Erwägungen im Vordergrund, die bei der Wahl der Strategie den Ausschlag geben. Letztlich geben für den Landwirt Faktoren wie Liquidität, Futterkosten, die Fleischqualität und damit verbunden den zu erzielenden Verkaufspreis den Ausschlag. Aber auch die Getreidequalität und heimische Eiweißträger sollten dabei berücksichtigt werden. Im Nachfolgenden werden die beiden wesentlichen Strategien vorgestellt werden.

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Die Einfachfütterung

Die Einfachfütterung wird durch den Verzicht auf kostenintensive Proteinzusätze und aufgeschlossene Stärke charakterisiert. Nachdem die Ferkel von der Muttermilch abgesetzt worden sind, kommen bei der Ernährung ausschließlich Wasser, Gerste Soja und Weizen zum Einsatz. Der Vorteil dieser Strategie liegt klar in den geringern Futterkosten. Dieser Vorteil wird allerdings mit dem Nachteil erkauft, dass das Wachstumspotential der Ferkel nicht voll ausgeschöpft wird. Auch wenn das Futter zwar preiswerter ist, muss beachtet werden, dass es weniger Nährstoffe erhält, was durch eine höhere Menge bei der Fütterung für eine ausreichende Nährstoffverwertung ausgeglichen werden muss.

Die Maximalfütterung

Im Gegensatz zur Einfachfütterung steht die Maximalfütterung. Bei der Maximalfütterung wird die Nahrung durch hochwertige Zusätze ergänzt. Das Futter der Ferkel besteht hierbei aus Getreide, entsprechenden Ergänzungsmitteln und Körnermais. Diese Fütterungsstrategie zielt eindeutig auf bessere Wachstumsquoten und Gewichtzunahmen der Ferkel. Demgegenüber stehen hohe Kosten bei der Anschaffung der Futtermittel. Bei beiden Strategien sollte die Getreidequalität nicht vernachlässigt werden und heimische Eiweißträger eingebunden werden. Einen Königsweg gibt es hier nicht. Entscheidend sind aktuelle und schwankende Marktpreise sowohl was das Futter als auch das Fleisch betrifft. Eine genaue Kalkulation ist erforderlich.“

Am Ende entscheidet der Verbraucher über sein Verhalten was die Tiere fressen, wie sie gehalten werden und damit wieder was wir essen.

Aber wir sollten uns Gedanken machen über eine artgerechte Tierhaltung und auch über unseren Fleischkonsum. Weniger Fleisch essen und dafür biologisch wertvolleres Fleisch essen. Das ist zwar teurer, aber unter dem Strich bleibt es sich gleich und unsere Gesundheit und die Tiere danken es uns.

Erfahrungsberichte Wechseljahre

Die Wechseljahre genießen, weil man noch keine 60 Jahre alt ist! Wird man schließlich 60 Jahre alt, sollte man sich darüber freuen und nicht in Depressionen verfallen!

„Hallo Ihr Lieben,

diesen ganzen Wahnsinn mit den Wechseljahren habe ich bereits hinter mir! Ich werde dieses Jahr 60 Jahre alt und glaubt mir dagegen sind die Wechseljahre ein Kinderspiel. Natürlich leide ich nicht mehr unter Hitzewallungen und all den anderen Wechseljahressymptomen, aber 60 Jahre alt zu werden bedeutet doch nochmal etwas anderes. Da kann man schon echt in eine Lebenskrise geraten. Der 60-zigste Geburtstag ist eben kein 50-zigster Geburtstag. Da sind die Wechseljahre endgültig vorbei und mit 60 ist dann endgültig das „Mittelalter“ vorbei. Es beginnt tatsächlich die älteste und letzte Phase im Leben. Als ich in meine Wechseljahre kam, bemerkte ich das erst kaum. So viele Dinge waren rund um mich in Aufruhr und Veränderung, dass ich garnicht wusste wo mir der Kopf stand. Ich empfand es als Geschenk gesund und fit zu sein, da ich mehrere mir sehr nahe stehende Personen mit um die 50 habe sterben sehen. Diese Frauen hätten wahrscheinlich für diese Wechseljahresprobleme nur ein müdes Lächeln übrig gehabt.“

(sagt eine heute sechzigjährige Frau)

 

In unserer Westlichen Welt haben das Älterwerden und das Alter überhaupt keine Wertigkeit mehr.

„Meine Damen,
nur die Jugend zählt und schöne makellose junge Menschen. Schlimm finde ich ja schon, dass die jungen Frauen und Männer einem gewissen Schönheitsideal unterliegen müssen. Wer diesem Bild nicht entspricht, den mag man nicht, der wird ausgeschlossen, der bekommt keinen Job oder weniger Geld etc.
Die Menschheit scheint mir schon bis zu einem gewissen Teil ziemlich verblödet zu sein.

Und erst Frauen die dann älter werden, das ist sozusagen das absolute AUS, ein NOW GO. Ich frage mich wie lange wir das noch ertragen müssen und wie lange sich die Frauen das noch gefallen lassen. Nach diesem Bild darf eine Frau niemals in die Wechseljahre kommen. Es dürfen ihr auch keine grauen Haare wachen und Falten sowieso nicht.

Ich bin voll in den Wechseljahren und wahrscheinlich auch deshalb so aggressiv, aber das muss einfach mal gesagt werden.

Und trotzdem habe ich nicht den Mut meine grauen Haare grau zu lassen und ungeschminkt in bequemen Schuhen auf die Straße zu gehen. Trotz eines guten Selbstbewusstseins und meiner reichlichen Lebenserfahrung.“

(erzählt uns eine Frau mit 53 mitten in den Wechseljahren)

 

Nach zwanzig Jahren Ehe das „AUS“ der Liebe, Leidenschaft und leider auch der Freundschaft.

„Liebe Leidensgenossinnen,

mich hat es besonders hart getroffen. Mein Mann hat einen sehr guten Posten in einer großen internationalen Firma. Er ist in seiner Firma sehr eingespannt und hat nur wenig Freizeit. Wir haben zwei Töchter, die mittlerweile erwachsen geworden sind und beide studieren. Ich arbeite Teilzeit in einem Unternehmen, das Lifestyle-Accessoires vertreibt.

Soweit alles gut! Unser Leben war eigentlich ganz in Ordnung so.

Nur dann fing es an, oder besser gesagt, es kam zu ersten Differenzen und diese Differenzen wurden nach meinem Gefühl auch mit durch die Wechseljahre ausgelöst. Gleichzeitig waren die Mädchen waren gerade mitten in der Pubertät und mein Mann geschäftlich viel unterwegs. Alles entsprach dem Klischee.

Natürlich hatte auch ich Stress in der Arbeit und mein Teilzeitjob weitete sich zu einem Vollzeitjob aus. Abends kam ich gestresst nach Hause und schaffte es kaum noch ein Abendessen auf den Tisch zu bringen.

Die Mädchen wurden heikel und die Figur war wochenlang Thema Nummer 1. Im Kontrast dazu, bekamen sie immer wieder wahre „Fressattacken“ worauf „Sportattacken“ folgten. Ich bekam schon Angst, dass sich das Theater mit dem Essen zu einer Magersucht ausweiten könnte.

In dieser Zeit stritt ich viel mit meinen Töchtern und mir wurde heiß und kalt und ich begann wegen jeder Kleinigkeit zu explodieren.

Mein Mann war wie unsichtbar und kam kaum noch heim, „er müsse so viel arbeiten und schlafe dann gleich im Büro“, sagte er.

Nun begann der Anfang vom Ende …

Ich reagierte aggressiv auf meinen Mann und warf ihm vor, dass er sich  nicht für die Mädchen interessiere und nur immer in seinen Büro seine Zeit verbringe. Daraufhin ging er wieder ins Büro. Erst später bemerkte ich, dass mein Mann ein viel besseres Verhältnis zu seinen Kindern hatte, wie ich.

Kam mein Mann dann immer seltener nach Hause, hatten wir uns nichts zu sagen. Ich flippte aus und machte ihm jede Menge Vorwürfe und begann zu weinen, woraufhin er wieder ging.

Das ging eine zeitlang nur noch so, es kam einfach kein sinnvoll Gespräch mehr zustande.

Auch Sex hatten wir keinen mehr, was vielleicht schon darauf zurückzuführen war, dass ich mich immer mehr isolierte und keine Lust hatte.

All dies brachte ich zu Beginn nicht mit den Wechseljahren in Verbindung, aber heute weiß ich dass dies eine absolut sensible und schwierige Phase im Leben ist. Am Ende haben mich die Wechseljahre zum Teil meine Ehe gekostet. Allerdings liegt die Schuld am Ende unserer Ehe nicht wie das meistens so ist, nicht nur an mir allein.

Doch ich mache mir Vorwürfe, dass ich in diese schwierige Lebensphase so unvorbereitet hineingeraten bin und auch mein Umfeld davon total überrascht wurde. Ich habe weder mit meinen Töchtern noch mit meinem Mann darüber gesprochen.

Allerdings wäre unsere Ehe so oder so nicht mehr zu retten gewesen, denn mein Mann hatte bereits seit geraumer Zeit eine Geliebte. Nun wurde mir auch klar warum er so viel Zeit in seinem geliebten Büro verbracht hatte. Als ich dies durch einen Zufall erfuhr wurde mir schlecht und eine Woge schlug über mir zusammen. Ich taumelte und verlor total den Boden unter den Füßen.

Ich hatte plötzlich alles verloren.“

 

(erzählt Gerda eine Frau mit 51 bei der die Wechseljahre gerade so richtig 
auf dem Höhepunkt angekommen sind)

 

Weitere Berichte von Frauen zum Thema Wechseljahre

Sind die Wechseljahre schuld?

Seit zwanzig Jahren sind sie ein Paar und nun steht das Ende einer glücklichen Ehe bevor – Was ist passiert? Sind zwanzig Jahre nichts?

Ist die Ehe wirklich nicht mehr zu retten? Keiner der beiden Ehepartner ist je fremdgegangen. Ist gibt keine dritte Person, die dieses Dilemma erzeugt haben könnte. Aber wie kann es soweit kommen? Haben sich die Ehepartner verloren und nicht gemerkt, dass sie immer mehr auseinanderdriften.

Was ist mit den gemeinsamen Interessen? Was ist mit den gemeinsamen Unternehmungen, den Ausflügen an den See, die Besuche ins Konzert, die fröhlichen Runden im Biergarten mit Freunden. Haben die Wechseljahre etwas damit zu tun?

Die Ehepartner haben plötzlich völlig verschiedene Ansichten, sind in Diskussionen komplett unterschiedlicher Meinung und teilen nicht mehr dieselben Interessen. Zwanzig Jahre sind eine lange, lange Zeit ungefähr ein Viertel unserer Gesamtlebenszeit.

Solange das Liebesleben noch funktioniert ist alles noch im grünen Bereich, doch „Wehe“ hier schleichen sich Probleme ein.

Frauen reagieren unterschiedlich wenn sie in die Wechseljahre kommen. Manche bemerken erst wenn die Wechseljahre vorbei sind, dass sie gelegentlich überreagiert haben. Sie stehen in der Mitte ihres Lebens und sind sehr beschäftigt. Arbeit, Kinder, Freizeit und Hobbys lassen solchen Frauen kaum Raum um sich mit sich selbst zu beschäftigen.

Bei anderen dagegen wird der Körper, die Psyche, alles komplett aus der Bahn geworfen. Das bewirken die nun mehr und mehr fehlenden Hormone.

Viele Frauen stürzen in eine tiefe Sinn- oder gar Lebenskrise. Themen werden interessant, die vorher keine Wichtigkeit hatten. Gedanken tauchen auf, die bisher nur eine untergeordnete Rolle gespielt hatten oder bisher einfach verdrängt wurden. Neue Ideen und Gedanken zum Thema Leben werden präsent und teilweise beherrschend.

Blasenentzündung in den Wechseljahren

In und nach den Wechseljahren neigen viele Frauen oft zu Blasenentzündungen.

Die richtige Bezeichnung für Blasenentzündung ist Harnwegsinfekt.
Durch die nun fehlenden Hormone werden die Schleimhäute trockener und dünner und sind nicht mehr so widerstandsfähig. Ursache für eine Blasenentzündung sind meistens Bakterien. Bei Frauen können im Vergleich zu den Männern die Bakterien auf Grund der kürzeren Harnröhre wesentlich leichter in den Körper gelangen und dort ihr Unwesen treiben.

Eine Blasenentzündung ist extrem unangenehm und lästig. Man wird begleitet von einem ständigen und nervigen Harndrang. Geht man schließlich  zur Toilette hat man das Gefühl die Blase wird nicht richtig entleert. Es zwickt und zwackt, es brennt oder pulsiert und ist einfach schrecklich unangenehm.
Bei Fieber sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Eine harmlose Blasenentzündung die nicht rechtzeitig behandelt wird, kann sich schnell zu einer lebensgefährlichen Nierenbeckenentzündung ausweiten. Deshalb sollten Harnwegsinfekte immer ernst genommen werden.

Blasenentzündung können während der Wechseljahre auftreten.
Blasenentzündungen können während der Wechseljahre häufig auftreten. Um einer Blasenentzündung vorzubeugen, kann man sich angewöhnen viel zu trinken.

Viel trinken, die Blase warm halten und genügend Vitamin C zu sich nehmen um die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken, sind einfache Maßnahmen die sich zur Vorbeugung unternehmen lassen. Die Liste der Lebensmittel die Vitamin C enthalten ist lang und abwechslungsreich.

Ist eine Blasenentzündung noch im Anfangsstadium kann man manchmal auch durch sehr, sehr viel Trinken ein weiteres Ausbreiten verhindern. Natürlich spielt auch die Hygiene eine große Rolle, aber das ist eigentlich selbstverständlich.
Allerdings kann auch das Gegenteil der Fall sein, nämlich dann, wenn ein „Zuviel“ an Waschen und das Verwenden von scharfen Waschlotionen und Intimsprays die Harnwege reizen.

In den Wechseljahren befindet sich vieles im Umbruch und der Körper ist teilweise überfordert sich selbst zu stabilisieren. Eine leichte Beute für Bakterien. In den Wechseljahren und auch nach der Menopause befindet sich der weibliche Körper manchmal in einer instabilen Phase und beim Geschlechtsverkehr dringen immer Bakterien in den Körper der Frau.
Auch in der Jugend leiden viele Frauen an dauernden Harnwegsinfekten aufgrund häufiger sexueller Aktivitäten. Dieses Phänomen wird auch als Honeymoon Zystitis bezeichnet.

Neigt man zu Harnwegsinfekten sollte man sich grundsätzlich angewöhnen viel zu trinken. So besteht die Möglichkeit durch vieles Trinken die Bakterien sofort wieder auszuspülen und ein Ausbreiten des Infekts zu verhindern.

Blasentees gibt es in vielen Varianten im Supermarkt, Drogeriemarkt oder der Apotheke zu kaufen. Es gibt  Blasen- und Nierentees als Teeaufgusspulver oder als Filterbeutel. Es gibt Apotheken, die frische Kräutermischungen zusammenstellen. Die Apothekerin oder der Apotheker beraten auch individuell. Eine Blasenentzündung, ein Harnwegsinfekt oder auch Blasenkatarrh treten häufig auf.
In den Teemischungen befinden sich oft auch Brennnesseln. Der Brennnessel schreibt man eine harntreibende Wirkung zu. Zum Spülen der Harnwege und der Blase kann man Brennnesseltees verwenden.

Manche Menschen behaupten, das es hilft zur Vorbeugung von Blasenentzündungen, Cranberries zu essen. Sicher nicht verkehrt ist es sicherlich auch den Körper warm zu halten, wie Omas das immer empfehlen. Doch die Oma-Wahrheiten manchmal garnicht so verkehrt.

Bei Fieber oder Blut im Urin unbedingt einen Arzt konsultieren!

 

Die Wechseljahre sind keine Krankheit

Zum Glück sind die Wechseljahre keine Krankheit, auch wenn es sich manchmal so anfühlt. Dies ist nur eine Phase im Leben einer Frau und geht vorüber. Frauen die sehr stark unter den Wechseljahren leiden, sollten das Gespräch mit ihrem Frauenarzt oder der Frauenärztin suchen. Der Arzt/Ärztin wird auch über Alternativen zu einer Hormontherapie beraten können. Auch sollte er die individuellen Risiken einer Hormontherapie einschätzen können. Neigen sie beispielsweise zu Thrombosen sollte man sehr gründlich eine Hormonbehandlung abwägen. Überhaupt stellte sich die Frage des Risikos einer solchen Behandlung und in welcher Form. Selbstverständlich sind pflanzliche Mittel nie so schnell und effektiv wirkungsvoll. Dennoch ist es sicherlich einen Versuch wert. Auch klar ist, dass eine Behandlung mit pflanzlichen Mitteln mehr Zeit benötigt um eine Wirkung zu entfalten. Es wird der Frau mehr Geduld abverlangt. Doch alleine die Tatsache etwas zu tun und selber aktiv zu werden gibt schon ein Stück Selbstwertgefühl und auch das Gefühl der Situation nicht völlig hilflos ausgeliefert zu sein.

Ärztin mit Patientin im Gespräch
Arzt und Patient im Gespräch

 

 

 

 

 

 

 

Wenn man das Gefühl hat: „Herr  bzw. Frau“ der Lage zu sein fühlt man sich sowieso schon besser. Zuversichtlich und mit gesteigertem Selbstwertgefühl kann man den Veränderungen des eigenen Körpers besser begegnen.

Retroperspektivisch betrachtet sind die Wechseljahre nur ein sehr kleiner und wenig bedeutender Abschnitt im Leben einer Frau. Nach einiger Zeit pendelt sich das Gleichgewicht ganz natürlich wieder ein. Ein ganz natürlicher Prozess, der auf Grund der Tatsache, dass wir immer älter werden eine völlig neue Bedeutung erhält. Denn heute sind Frauen im „Wechslejahresalter“ nicht alt, sondern stehen meistens voll im Leben, haben gelernt mit der Doppelbelastung Kinder, Beruf und Karriere professionell umzugehen. Viele Frauen sind Managerin ihrer Familie, meistern ihren Job und erledigen quasi nebenbei noch „das bisschen Haushalt“.

Sie sind voller Kraft und Energie und die Wechseljahre erwischen „frontal“. Diese Frauen sind aufgeklärt und wissen Bescheid, dennoch wirft sie die Tatsache, dass sich ihr Körper verändert, dass sie älter werden und sie sich mitten in den Wechseljahren befinden um.

Die Balance von Körper und Seele in den Wechseljahren

In der Zeit der Wechseljahre ist es sehr wichtig die Innere Balance zu bewahren. Yin und Yang befinden sich dann häufig im Ungleichgewicht. Die „Innere Mitte“ muss neu gefunden werden.

Das bedeutet auch sich Zeit nehmen für sich selbst. Ruhe und Entspannung finden und einmal den Blick nach innen richten. Sich selber wieder spüren und sich einfach wohlfühlen in der eigenen Haut. Schließlich werden wir in unsere „Hülle“ hineingeboren und können selbst bestimmen ob wir uns darin wohlfühlen wollen oder nicht. Ändern können wir daran nichts und in den Wechseljahren befinden wir Frauen uns in einem Alter in dem wir wissen, dass wir an bestimmten Gegebenheiten einfach nichts ändern können. Aber wir können uns endlich damit arrangieren und aufhören uns selbst unter Druck zu setzen. Kein Mensch ist perfekt. Mehr Gelassenheit führt zu größerer Großzügigkeit gegenüber sich selber und auch gegenüber anderen.

Man kann einfach geniessen nur da zu sein – es geschehen lassen.

Zeit alleine verbringen

Das müssen viele Frauen erst wieder lernen. Denn am Ende sind wir alle alleine. Der Ehemann, Partner oder Freund und auch die Kinder und Freunde begleiten uns nur eine zeitlang durch unser Leben. Je besser wir mit uns selbst klar kommen um so besser ist das auch für unser Umfeld.

 

Balance von Körper und Geist
Sind Körper und Geist im Einklang geht es uns gut

 

Die Frauen nehmen wahr, dass ihr Leben nicht unendlich ist. Das kann Panik hervorrufen Aber die Wechseljahre sind auch eine Chance sich selbst und die eigene Lebenssituation zu überprüfen.
Es gibt Selbstbewusstsein und Kraft, wenn man einmal etwas alleine unternimmt. Man fühlt sich hinterher stark, weil man weiß, dass man es kann.

Wer schon einmal eine Wanderung ganz für sich alleine unternommen hat, weiß wie frei man sich fühlen kann. Keine Unterhaltung mit einer anderen Person, die einen aus der eigenen Gedankenwelt bringt. Niemand der einem Ablenkung bringt. Aber das kann auch quälend sein, denn man wünscht sich nichts mehr als mit einem anderen Menschen zu sprechen. Da ist aber niemand mit man sprechen kann und das ist auch gut so. Man ist gezwungen seine Umgebung sehr genau wahrzunehmen.

Im Gehen entsteht ein Rhythmus und auch die Atmung passt sich an. Man muss sich auf den Weg konzentrieren. Man muss sich auf den Weg machen.

Die Gedanken laufen und das Laufen unterstützt diesen Prozess. Nach einer Weile kommt man zur Ruhe. Durch die gleichmäßige Bewegung wird alles stabilisiert. Der Körper schaukelt sich ein. Links – Rechts – alles kommt ins Gleichgewicht – die Bewegung und das Denken.

Gehen ist die ursprünglichste und natürlichste Art der Bewegung. Es macht uns ruhig und glücklich.

Um Körper und Geist in Balance zu halten ist ein regelmäßiges Training erforderlich. Das äußere Gleichgewicht ist Voraussetzung für die innere Stabilität.  Ist der Körper in der Lage das Gleichgewicht zu halten, so hat das für Psyche und Körper einen positiven Effekt. Das Trainieren des Gleichgewichts fordert die Muskeln und fördert gleichzeitig die Konzentration. Gehen, Walken oder Laufen sind nur einige Möglichkeiten um den Körper täglich in Bewegung zu halten. Es gibt gezielte Übungen um den Körper in Balance zu halten. Für das Stehen auf einem Bein oder das Stehen auf den Zehenspitzen werden nicht nur die Muskeln trainiert sondern auch die Konzentration. Je besser wir unser Gleichgewicht schulen um so besser ist das auch für unser Gehirn.

Yoga oder Radfahren sind besonders geeignet um das Gleichgewicht zu trainieren. Beim Stand auf einem Bein ist es normal zu wackeln. Unsere Muskeln gleichen diese Schwankungen aus. Allerdings ist ein schlechtes Gleichgewicht oftmals auch die Folge eines passiven Lebensstils mit wenig Bewegung. Das ist ein Teufelskreis den es unbedingt zu durchbrechen gilt.

 

Was kommt nach den Wechseljahren?

Die Menopause ist dann eingetreten, wenn der Zeitpunkt der letzten Blutung mindestens ein Jahr lang her ist. Dann sind auch die Wechseljahre vorbei. Aber was bedeutet das? Und was kommt danach? Wird alles wieder normal? Diese Fragen quälen viele Frauen. Nein, so wie es einmal war, wird es sicherlich nie mehr sein.

Ist „Frau“ dann alt? Nein, auch das nicht. Muss man sich darauf vorbereiten eine lustige Oma zu werden oder kommt da noch was anderes? Man kann … und ob da noch etwas anderes kommt, hängt letztendlich von der jeweiligen Person ab. Mit der Einstellung zum Leben, mit der Einstellung zum „älter werden“ und zum Alter schlechthin.

Aber immerhin ist endlich Schluss mit den Stimmungsschwankungen und mit dem lästigen Schwitzen? Wenn dieses Tal durchschritten ist kann das Leben wieder weitergehen und es werden noch schöne Jahre folgen.

Ein Problem kann natürlich die Gewichtszunahme bereiten. Unser Körper benötigt im Laufe seines Lebens immer weniger Energie. Aber wir essen weiter so wie immer, was logischerweise zu einer Gewichtszunahme führt. Dieser Kreislauf lässt sich nur durchbrechen, wenn wir uns darüber bewusst werden und dann gegensteuern. Aber ist nicht so einfach, denn dazu gehört jede Menge Disziplin und Mühe.

Von alleine geht es leider nicht. Doch die Mühe ist es wert, denn wir danken es mit unserer Gesundheit. Herz-Kreislauferkrankungen, Krebserkrankungen, die ausgelöst werden können durch das gefährliche Bauchfett und viele andere Krankheiten die unsere Gesundheit bedrohen, treten möglicherweise erst garnicht auf, wenn wir auf unsere Ernährung und ausreichend Bewegung achten.

 

Wechseljahre und Schwangerschaft

Viele Frauen werden regelrecht überrollt vom Eintreten der Wechseljahre. Der monatliche Zyklus wird unregelmäßig. Man kann sich nicht mehr wirklich darauf verlassen. Frauen die bereits mehrere Kinder geboren und großgezogen haben, sehen dem Eintritt in die Menopause vielleicht gelassener entgegen. Sie haben bereits ihre Kinder und wünschen sich auch keine weiteren mehr. Sie wollen nachts durchschlafen und haben keine Lust mehr Windeln zu wechseln. Sie haben auch keine Lust mehr auf Spielgruppen und Kindergartenfeste. Und sie wollen auch keine endlosen, kräftezehrende Diskussionen mit pubertierenden Kindern mehr  führen.

Kurzum, sie freuen sich auf eine wieder gewonnene Freiheit: „Mein Leben gehört wieder mir!“ 

Ein  leichtsinniges Verhalten bei der Verhütung kann jedoch zu einer ungewollten Schwangerschaft führen. Viele Frauen lassen sich von diesem neuen Lebensgefühl verführen und denken oft: „Es wird schon nichts passieren“. Das kann jedoch ein gravierender Fehler sein. Eine Schwangerschaft ist immer noch möglich.

Eine Schwangerschaft kann aber auch Frauen treffen, die ein Leben lang versucht haben schwanger zu werden. Für diese Frauen ist eine Schwangerschaft ein absoluter Glücksfall.

schwanger in den Wechseljahren
Mit 40 Jahren und älter endlich doch noch schwanger

In letzter Zeit scheint es regelrecht „In“ zu sein jenseits der 40 noch ein Kind zu bekommen.

Viele Frauen haben nun beruflich eine Stufe erreicht auf der sie sich eine Babypause gönnen können. Erst die Karriere, dann Familie und die Kinder. Und das geht oft erst in diesem Alter. Oftmals haben diese Frauen verantwortungsvolle Posten inne und verdienen viel Geld. Diese Frauen bereiten sich in der Regel nun bewusst auf die Schwangerschaft vor. Sie überlassen nichts dem Zufall und sind relaxed im Umgang mit ihren Neugeborenen und genießen die Entwicklung ihrer Kinder. Sie sind sich darüber bewusst, welch ein Geschenk es ist ein Kind zu haben und welch ein Wunder die Geburt eines kleinen Menschen ist.

Die Geburt eines Kindes ist das größte Abenteuer des Menschen. Kein Erlebnis ist so großartig wie ein Kind zu bekommen. Frauen, die diesen Sinn des Lebens aktiv oder aus medizinischen Gründen nicht erleben wollen oder können, kämpfen den Rest ihres Lebens mit dieser verpassten Chance. Es gibt nichts Großartigeres als sein Neugeborenes im Arm zu halten und von diesem Gefühl durchströmt zu werden für dieses kleine Wesen alles, aber auch alles zu geben. Ab diesem Moment gibt es nichts Wichtigeres mehr in unserem Leben. Die Welt dreht sich um dieses kleine hilflose Geschöpf aus meinem Bauch. Und das wird ein Leben lang so bleiben, selbst wenn die Kinder dann einmal erwachsen sind und ihrerseits wieder selber Kinder haben. Ein Kind bleibt immer ein Kind.

Auch unter den Prominenten gibt es mittlerweile viele Spätgebärende.

Allerdings sind die Risiken trotz aller medizinischen Versorgung immer vorhanden. Das Risiko für das Kind wie auch für die ältere Erstgebärende ist erhöht.
Es scheint sich aber das Alter der Erstgebärenden nach hinten zu verschieben.

 

 

Wechseljahre Symptome Depressionen

Das plötzliche Abfallen des Hormonspiegels kann sich auf die Stimmung auswirken. Es treten Stimmungsschwankungen auf. Die Glückshormone fehlen und kommen auch nicht wieder. Die Menstruation fällt aus, worüber die meisten Frauen nicht unglücklich sind. Im Gegenteil, vieleFrauen fühlen sich dadurch befreit.

Doch plötzlich macht sich eine depressive Stimmung breit. Wehmütig blicken die Frauen auf ihr Leben zurück. Sie erinnern sich daran wie es war als sie jung waren. Vielen wird auf einmal bewusst wie hübsch sie waren. Verpasste Gelegenheiten kommen einem in den Sinn drängen sich geradezu auf. Man fragt sich warum hatte ich nicht den Mut diese oder jene Stelle anzunehmen, oder ins Ausland zu gehen. Ja, vielleicht stellen sich einige sogar die Frage, warum sie nicht den Mut zu einem Seitensprung hatten. Die verpassten Abenteuer, die vertanen Chancen und die Weggabelungen im Leben. Waren es immer die richtigen Entscheidungen. Fehlte der Mut? Was hätte werden können? Mit einem anderen Mann, einem neuen Job in einer fremden Stadt? Man kommt ins Grübeln. Was ist mit dem Leben wie es jetzt ist? Ist das gut? Hätte es besser sein können? Hätte ich mehr aus mir machen können? Habe ich zu überstürzt und impulsiv Entscheidungen getroffen, die dann nicht mehr rückgängig zu machen sind? Habe ich falsch gehandelt? Habe ich mein Leben falsch aufgebaut? Ist jetzt alles vorbei?

Depressionen und Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren
Wechseljahre Depression

Ist es jetzt zu spät?

Ich werde alt, bekomme Falten, graue Haare, der Busen hängt, ich fühle mich fett und unattraktiv …. Ein verdammter Teufelskreis. Man will nichts mehr unternehmen, nicht mehr unter Leute gehen, beginnt sein Äußeres zu vernachlässigen. Die Spirale beginnt sich zu drehen.

Spätestens jetzt wird es Zeit aktiv zu werden. Soweit darf es nicht kommen!

Halten Sie dagegen und lassen Sie es nicht einfach geschehen. Wehren Sie sich gegen den Sog der Depression der Sie aus dem aktiven Leben reißen will!

Wechseljahre sind kein Grund um depressiv zu werden.