Wechseljahre Vitamine

Bereits zu Beginn der Wechseljahre ist es wichtig Ernährungsgewohnheiten einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Ab 40 sollte „Frau“ bereits beginnen darauf zu achten, was sie isst um einem Vitaminmangel vorzubeugen. Ist der Körper mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralien versorgt halten sich die Wechseljahresbeschwerden vielleicht in Grenzen oder bleiben sogar ganz aus.

Neben regelmäßiger Bewegung ist ein ausgewogener Vitaminhaushalt sehr wichtig. In den Wechseljahren kann es vorkommen, dass wegen der Hormonumstellung so einiges durcheinander kommt und aus den Fugen gerät. Dann ist es wichtig das seelische und körperliche Gleichgewicht wieder herzustellen.

Vitamine schützen uns in den Zeiten des Wandels.

Vitamin A (Retinol)
Da Vitamin A wichtig ist für unsere Augen wird es im Volksmund auch als Augenvitamin bezeichnet. Vitamin A nicht nur für die Sehkraft wichtig, sondern  auch für Haut, Knochen und Schleimhäute ist es ein wichtig.
Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin.
 Tierische Lebensmittel wie Leber haben einen hohen Gehalt  an Vitamin A.

Vitamin B ist eine Gruppe von acht verschiedenen Vitaminen. In dem Begriff Vitamin steckt das Wort „Vita“ was schon viel über die Bedeutung verrät.

Die verschiedenen B Vitamine

Alle Vitamine des Vitamin B Komplexes sind für den Stoffwechsel wichtig!

Vitamin B 1 (Thiamin)
Vitamin B1 wird im Volksmund auch Stimmungsvitamin genannt

Vitamin B 2 (Riboflavin)
Vitamin B2 wird im Volksmund auch Wachstumvitamin genannt

Vitamin B 3 (Niacinsäure)
Das Vitamin B3 ist wichtig für den Stoffwechsel an (blutgefäßerweiternd). Es wirkt kreislaufanregend.

Vitamin B 5 (Pantothensäure)
Pantothensäure findet man in Innereien, Vollkornprodukten, Eiern, Avocado und Nüssen. Hier sind die Pinienkerne besonders wertvoll. Auch in Reis, Milch und Gemüse kommt das Vitamin vor.

Vitamin B 6 (Pyridoxin)
Das Vitam B6 kommt in fast allen Lebensmitteln vor so dass Mangelerscheinungen relativ selten vorkommen.

Vitamin B 7 (Biotin)
Das Vitamin B7 wird auch als Vitamin H bezeichnet. Es ist wichtig für unsere Haut, die Haare und die Finger-, bzw. Zehennägel.

Vitamin B 9 (Folsäure)
Vitamin B9 wird zu dem Vitamin B-Komplex gezählt.
Diesem Vitamin werden wichtige Funktionen bei verschiedenen Stoffwechselprozessen nachgesagt. Es soll sowohl an der Zellteilung als auch bei der Zellbildung beteiligt sein. Seine Wirkung sei antioxidativ, so die Fachleute.

Vitamin B 12 (Cobalamin)
Ein Lebensmittel mit einem hohen Cobalamingehalt ist die Kalbsleber, gefolgt von Schweineleber und Hühnerleber.

Vitamin C (Ascorbinsäure)
Vitamin C ist ein wichtiger Radikalenfänger. Vitamin C ist in frischem Obst und Gemüse enthalten. Es findet sich auch in Zitrusfrüchten, Paprikafrüchten, Kartoffeln und Kohl. Brokkoli, Rosenkohl, schwarze Johannisbeeren. Ebenfalls ein hoher Vitamin C-Lieferant ist die Sanddornbeere. Noch mehr Vitamin C liefern die Hagebutte und die Acerolakirsche. Viele Kräuter wie z.B. die Petersilie und der Löwenzahn enthalten viel Vitamin C. Die Liste der Lebensmittel die Vitamin C enthalten ist lang.

Vitamin D (D3)

Eine Bestrahlung durch Sonnenlicht (UVB-Strahlung) kann einem Mangel an Vitamin D3 vorbeugen. Vitamin D3 findet man vor allem in Lachs, Hering, Makrele und Leber. Auch in Eiern, Butter und Milch findet sich Vitamin D. Es gibt sogar pflanzliche Lebensmittel wie Pilze und Avocados die Vitamin D enthalten.

Vitamin E (Tocopherol)
Vitamin E ist enthalten in Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl, Leinsamen, Mandeln und Haselnüssen.

(Diese Aufzählung gibt keine Garantie für Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben)