Die Balance von Körper und Seele in den Wechseljahren

In der Zeit der Wechseljahre ist es sehr wichtig die Innere Balance zu bewahren. Yin und Yang befinden sich dann häufig im Ungleichgewicht. Die „Innere Mitte“ muss neu justiert werden.

Das heißt auch sich Zeit nehmen für sich selbst. Ruhe und Entspannung finden und einmal den Blick nach innen richten. Sich wohlfühlen in sich selbst und es einfach geniessen nur da zu sein.

Zeit alleine verbringen

Das müssen viele Frauen erst wieder lernen. Denn am Ende sind wir alle alleine. Der Ehemann, Partner oder Freund und auch die Kinder und Freunde begleiten uns nur eine zeitlang durch unser Leben. Je besser wir mit uns selbst klar kommen um so besser ist das auch für unser Umfeld.

Sind Körper und Geist miteinander im Einklang geht es uns gut.

Körper und Seele sind ausgeglichen
Nur wenn Körper und Geist miteinander harmonieren fühlen wir uns wohl in unserer Haut

Die Frauen nehmen wahr, dass ihr Leben nicht unendlich ist. Das kann Panik hervorrufen. Aber die Wechseljahre sind auch eine Chance sich selbst und die eigene Lebenssituation zu überprüfen.

Es gibt Selbstbewusstsein und Kraft, wenn man einmal etwas alleine unternimmt. Man fühlt sich hinterher stark, weil man weiß, dass man es kann.

Viele Frauen müssen Selbst-Achtsamkeit wieder neu lernen.

Wer schon einmal eine Wanderung ganz für sich alleine unternommen hat, weiß wie frei man sich fühlen kann. Keine Lärmverschmutzung durch einen nervigen Fernseher oder einen pausenlos quasselnden Radio. Keine Unterhaltung mit einer anderen Person, die die eigene Gedankenwelt stört. Nichts, was einem Ablenkung bringt. Aber, das kann auch quälend sein, denn man wünscht sich nichts mehr als mit einem anderen Menschen zu sprechen. Da ist aber niemand mit dem man reden kann und das ist auch gut so. Genau dann ist man gezwungen sich mit sich selber auseinanderzusetzen und sich und seine Umgebung sehr genau wahrzunehmen.

Im Gehen entsteht ein Rhythmus und auch die Atmung passt sich an. Man muss sich auf den Weg konzentrieren. Man muss sich auf den Weg machen.

Die Gedanken beginnen zu laufen und das Laufen unterstützt diesen Prozess. Einatmen – ausatmen – der Atmen fließt. Nach einer Weile kommt man zur Ruhe. Durch die gleichmäßige Bewegung wird alles stabilisiert. Der Körper schaukelt sich ein. Links – Rechts – Links – alles kommt ins Gleichgewicht, die Bewegung und das Denken.

Gehen ist die ursprünglichste und natürlichste Art der Bewegung. Es macht uns ruhig und glücklich.